Veolia.Braunschweig

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veolia und Lobbyarbeit kommunaler Stadträte Braunschweig und Leipzig.

Über die Hilfe für veolia durch Braunschweiger Ratsmitglieder in einem Werbeartikel für die Privatisierung in Leipzig vor einem Jahr wurde schon berichtet. (siehe Leipziger Volkszeitung vom 17.4.2007)


Nun ist letzten Samstag in Braunschweig eine Postkarten-Aktion angelaufen, um auch das Wirken für veolia in Braunschweig zu beleuchten:

Unter Hinweis auf den Annoncen-Text vom 30.4.2008 in der BZ bzw. der nb ( http://bibs.kostenloses-forum.tk/bibs-post-793.html#793 ) kann man persönlich an die Aufsichtsratsmitglieder OB Hoffmann, Bürgermeisterin Kükelhan (SPD), Fraktionsvors. Sehrt (CDU) und an den ehemaligen SPD-Fraktionsvors. Klaus Winter - der als frisch aufgestiegener Chef von bs-energy-Netz die letzte Falschkalkulation sogar unterschrieben hat - seinen Unmut schreiben :

Dort heisst es: Zitat: ... umseitiger Annonce entnahm ich, dass Sie bei bs-energy im Aufsichtsrat (bzw. als Geschäftsführer - Winter) für unsere Interessen verantwortlich sind. Wie schützen Sie die Bürgerinnen und Bürger vor den ständigen Preiserhöhungen, die bs-energy Gewinne von über 40 Mio.€ pro Jahr einbringen? Ich erwarten von Ihnen, dass Sie sich nicht länger für veolia, sondern für die Braunschweiger Familien einsetzen.


Wer auch bald nicht mehr weiss, wie er die eh schon hohen Heiz und Energiekosten bezahlen soll und sich an der Aktion beteiligen will, kann solche Karten noch nächsten Samstag am BIBS-Infostand vor Graff bekommen.

Reaktionen der Angesprochenen: Peinlich berührt ist man darüber in der SPD: Jusos und einige Ortsvereine der SPD machen ihrem "Genossen" Winter inzwischen Vorhaltungen. Die SPD-Ratsfraktion findet das gar nichts witzig, so mit ihren Repräsentanten in die Öffentlichkeit gezerrt zu werden. OB Hoffmann solle das juristisch unterbinden, so die Idee vom jetzigen Fraktionschef der SPD Pesditschek. CDU-Fraktionsvorsitzender Sehrt hatte sich seinen Abgang nach 25 Jahren Ratsarbeit "anders vorgestellt". BIBS würde ihm seinen Ratsabgang nun vermiesen. (Eigentlich hatte er sich ausgerechnet, auch noch zum Ehrenbürger vorgeschlagen zu werden.)

Aber Hoffmann weiss da auch keinen Rat mehr und juristisch gegen die BIBS sei wohl auch nichts zu machen

PS.: über die mit ihrer Lobby-Tätigkeit für veolia verbundenen stattlichen Vergütungen schweigen diese Volksvertreter auch lieber. Peter Rosenbaum, BIBS-Ratsherr in Braunschweig

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