Rekommunalisierung

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WikiPedia: Mit Rekommunalisierung werden Prozesse bezeichnet, in denen Aufgaben und Vermögen, die vormals durch Privatisierung aus der kommunalen Verwaltung ausgegliedert wurden, wieder in Organisationsformen ((und demokratische Kontrolle)) des öffentlichen Rechts zurückgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis

von ver.di gesammelte Beispiele

Rekommunalisierung - verdi: Wieder unter das kommunale Dach: Immer mehr Städte und Gemeinden holen Dienstleistungen zurück - Zitat:

"Im Folgenden ((auf dieser o.a. Webseite)) dokumentiert die Fachgruppe Beispiele, in denen Kommunen ausgegliederte Bereiche wieder zurück unter das kommunale Dach geholt haben.:
  • Hannover holt Prüfstatiker zurück in die Kommune
  • Freiburg: Kommune spart - trotz kommunaler Reinigung
  • Dortmund holt Reinigung zurück unter das kommunale Dach
  • Soltau-Fallingsbostel: Logistik total umgekrempelt
  • Saarbrücken rekommunalisiert Abfallentsorgung, Stadtreinigung und Abwasserbeseitigung"

weitere Beispiele

verschiedene Beiträge zum Thema

  • Bundestag
    • Daseinsvorsorge - Die Kommunalwirtschaft erlebt eine Renaissance. (Das Parlament, Ausgabe 40-41 2008)
  • greenpeace-magazin.de: Rekommunalisierung: Weg von den Großkonzernen, 6. August 2009 - Zitat: "In vielen Städten und Gemeinden laufen demnächst die Konzessionsverträge zwischen Kommunen und Energiekonzernen aus. Das bedeutet: Die Aufträge für die Energieversorgung müssen neu verteilt werden. Hier machen sich nun die Kommunen stark. Es ist ihre Chance, sich aus den Fängen der Großkonzerne zu befreien und in Sachen Energieversorgung wieder selbstständig zu werden."
  • Von Christa Luft, am 28.08.2009 / Kurz, Nick, Luft & Hickel / Zurück zu den Kommunen
    • Zitat: "Nach elf Jahren praktischer Erfahrung wollen immer mehr Kommunen den verloren gegangenen Einfluss auf die Energieversorgung zurückzugewinnen. Vom Münsterland bis zum Bodensee werden Stadtwerke neu gegründet. In Hamburg soll das vor acht Jahren privatisierte Fernwärme- und Gasnetz zurückgekauft und vornehmlich »grüner« Strom vertrieben werden. Andernorts verhindern Bürger per Volksentscheid die Privatisierung ihrer Stadtwerke. Der jüngste kommunale Coup ist der Kauf der milliardenschweren E.on-Tochter Thüga durch 50 deutsche Stadtwerke. Als kommunale Energiemacht will diese 2,9 Millionen Gas-, 3,5 Millionen Strom- und eine Million Trinkwasserkunden beliefern und die vier Riesen unter Druck setzen."
  • Profis an der Spitze. Unter dieser Überschrift berichtet der "Spiegel" (Quelle: Spiegel, 24/2007, S. 48 ff.) über Tendenzen der Rekommunalisierung öffentlicher Dienstleistungen, da sich herausstellt, dass kommunale Firmen diese Dienstleistungen in vielen Fällen ökonomisch günstiger erbringen als private Unternehmen. Dies gilt besonders für infrastrukturelle Bereiche wie Energie, Stadtreinigung oder Müllabfuhr, wo die Dienstleistungen zu einer natürliche Monopolstellung führen, so dass ökonomische Steuerungsinstrumente allein nicht ausreichen, um Monopolgewinne zu vermeiden, die die kommunalen Kassen und die Taschen der Bürger unverhältnismäßig belasten. Städte- und Gemeindebundchef Schäfer betrachtet das nicht als Glaubensfrage, sondern legt kühles ökonomisches Kalkül an. So ist es etwa durchaus sinnvoll, die Reinigung öffentlicher Gebäude weiter privaten Firmen zu übertragen.

(Unternehmens-)Beratungen zum Thema

siehe auch

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