LEG

Aus Pws
Wechseln zu: Navigation, Suche

Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen

Presse

  • In einer Pressemitteilung des LEG-Aktionsbündnisses wird darauf hingeweisen, dass der neue Gesellschafter Whitehall Instandhaltung kürzt und Aufträge aussetzt. (Quelle: www.volksinitiative-leg.de, 28.08.2008)
  • Whitehall-Fonds schluckt LEG. Der Kaufpreis liegt bei 787 Mill. Euro, was inklusive der Schulden von 2.7. Mrd. Euro einem Unternehmenswert von 3.4 Mrd. Euro entspricht. (Quelle: LVZ, 12.06.2008)
  • Der WDR meldet, dass der umstrittene Verkauf der LEG offenbar unter Dach und Fach ist. Der Zuschlag geht für 3.5 Mrd. Euro an Whitehall. Der Deutsche Mieterbund NRW kritisiert dies scharf. "Wir sind entsetzt, dass die LEG an eine bekannte Heuschrecke gehen soll", sagte der Vorsitzende Bernhard von Grünberg. Die "mageren Inhalte" der Sozialcharta seien nicht als individuelle Ansprüche in die Mietverträge aufgenommen worden. Für Mieter könnte es deshalb problematisch werden, einem Dritterwerber gegenüber ihre Rechte geltend zu machen. Die niedrige Investitionsverpflichtung für den Käufer sei ein "Freibrief", große Teile des Bestandes, mit denen kein Geld zu verdienen sei, zu vernachlässigen. "Der Verkauf an Whitehall ist zugleich ein Schlag ins Gesicht der Kommunen, die sich für Teile des LEG-Bestandes interessieren", meinte von Grünberg. Sie müssten nun einen deutlich höheren Preis bezahlen. Die LEG zählt zu den größten Immobilienkonzernen in Deutschland. Die meisten Wohnungen stammen aus den 1950er bis 1970er Jahren. Hauptgesellschafter sind das Land NRW sowie die landes- und kommunaleigene NRW Bank. Im Oktober 2006 hatte die Landesregierung beschlossen, die LEG-Wohnungen im Frühjahr 2008 an einen neuen Eigentümer zu übergeben. Eine Sozialcharta, die Kritikern aber nicht weit genug ging, sollte Mieter und Mitarbeiter vor einem befürchteten Ausverkauf schützen. Im Sommer 2007 war eine Volksinitiative gegen den geplanten Verkauf gescheitert. (Quelle: www.wdr.de, 11.06.2008)
  • Risiko-Spiele auf Kosten der Mieter und Beschäftigten. Pressemitteilung des Aktionsbündnis "Zukunft der LEG" vom 30.5.2008 mit weiteren Informationen über die Bewerber Deutsche Annington, BCG, Whitehall und David Tomkin
  • Die Düsseldorfer Landesregierung will ihre Anteile an der Wohnungssparte der LEG (95.000 Wohnungen, davon 80.000 mit Sozialbindung) verkaufen. Zugleich wurde in NRW zum Januar 2007 die kommunale Option der Verlängerung der Kündigungssperrfrist für Wohnungen in öffentlicher Trägerschaft abgeschafft, die bundesweit 3 Jahre beträgt. Für ein Bürgerbegehren gegen diese Pläne sind bereits über 40.000 Unterschriften zusammengekommen. Bis zum Juni 2007 müssen noch weitere 20.000 Unterschriften gesammelt werden. Die Übertragung der Wohnungen an kommunale und genossenschaftliche Träger scheitert an deren ungenügender Finanzkraft. Der Verkauf ist anvisiert, obwohl die LEG in den letzten Jahren schwarze Zahlen schrieb. (Quelle: ND, 10.03.2007)
Meine Werkzeuge