Duesseldorf

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  • 1982 ändert sich die Beteiligungsstruktur des Unternehmens. Mit Einbringen seiner elektrischen Anlagen im Süden Düsseldorfs wird das RWE mit 20 Prozent am Kapital der Stadtwerke Düsseldorf beteiligt. 1983 wird die „Düsseldorfer Stadtwerke – Gesellschaft für Beteiligungen“ gegründet. Die Stadt bringt alle in ihrem Besitz befindlichen Aktien ein, damit ist die Gesellschaft zu 80 Prozent an den Stadtwerken beteiligt.
  • Als 2000 der geplante Verkauf der Stadtwerke in Düsseldorf bekannt wird, gründet sich schnell eine Initiative und sammelt Unterschriften für ein Bürgerbegehren gegen das Privatisierungsvorhaben. Im nächsten Jahr stimmen die Einwohner mit aufsehenerregenden 90 Prozent im Sinne des Begehrens.
  • Am 4. Juli 2001 beschließt der Stadtrat den Verkauf von 29,9 Prozent der Anteile an den Karlsruher Energieversorger EnBW. Der geplante Verkauf von deutlich mehr Anteilen wurde durch den Bürgerentscheid verhindert.
  • Im Jahr 2004 muss sich RWE aus kartellrechtlichen Gründen von seinem Aktienpaket trennen. Die GEW Köln AG kauft die 20 Prozent.
  • Am 16. Dezember 2005 hat der Rat der Stadt den Verkauf von weiteren 25,05 % der eigenen Aktien für 361 Millionen Euro an den EnBW-Konzern beschlossen. Damit hält der Konzern mit 54,95 Prozent die Mehrheit an den Stadtwerken Düsseldorf. Die Stadt hält mit knapp über 25 % weiterhin eine Sperrminorität.
  • Das darauf hin gestartete Bürgerbegehren, was mehr als 95.000 Unterschriften binnen weniger Tage erreichte, wurde am 9. Januar 2006 durch den Rat als unzulässig erklärt, da die Entscheidung nicht mehr zurückzunehmen wäre.
  • Düsseldorf geht den "Dresdener Weg" und ist nach Anteilsverkäufen der Stadtwerke sowie eines RWE-Aktienpakets nach Schulenständen von 1.9 Mrd. Euro (1993), die bisher auf 748 Mill. Euro (2006) reduziert worden waren, nun auf einen Schlag schuldenfrei. (Quelle: ND, 13.09.2007)
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